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Liebe PHASE-Mitglieder und Unterstützer*innen, liebe Freundinnen und Freunde!


Bevor der Frühling ganz vorbei ist, möchte ich mich doch noch mit einigen Neuigkeiten von PHASE Austria melden: Der im Jänner neu gewählte Vorstand schmiedet Pläne für die weitere Entwicklung unseres Vereins - keine ganz einfache, dafür umso interessantere Aufgabe, über deren Ergebnisse wir in den nächsten Ausgaben des Newsletters berichten werden.

Ein Grund für die etwas verspätete Aussendung dieses Newsletters ist auch, dass ich im März das Privileg hatte, die Projekte in Nepal zu besuchen - ich war mit Dr. Gerda Pohl und Sita Pandey, der PHASE Nepal-Projektmanagerin in der Region, in Mugu, einem der Projektbezirke in der Karnali-Region im Westen Nepals, und auch - zum ersten Mal nach mehr als 10 Jahren - in Hagam (Sindhupalchok). Wieder einmal war ich sehr beeindruckt von den Projekten und den Mitarbeiter*innen von PHASE Nepal, die unter schwierigen Umständen wirklich großartige Arbeit leisten. Mehr dazu unten ...

Und nicht zuletzt möchte ich allen unseren Freund*innen und Unterstützer*innen einen wunderschönen und produktiven Frühling wünschen!

Brita Pohl
für den PHASE Austria-Vorstand

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Eröffnung eines Geburtszentrums in Bama, Mugu

Mit dem Preisgeld des EKFS-Preises für medizinische Entwicklungszusammenarbeit konnte PHASE sein Gesundheitsprojekt in Mugu auf eine weitere Gemeinde, Bama, ausdehnen und bietet seit Anfang März auch dort Gesundheitsdienste an. Die Gemeinde liegt einen Tagesmarsch von Gamgadi, der Bezirkshaupt"stadt" entfernt auf ca. 2.500 m Höhe. Bei unserem Besuch wurde das Geburtszentrum eröffnet, das den lokalen Frauen einen sicheren Ort für die Entbindung bietet.

Empfang

Empfang bei der Eröffnung des Geburtszentrums in Bama, Mugu

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Rückmeldung zum Projekt "Schulzugang für benachteiligte Kinder", Humla

Besonders schön war für mich ein Zufallstreffen an einem Teashop auf dem Weg: Krishna Bahadur Rawat, ein Lehrer von der Shree-Ganatantra-Grundschule in Jair (Humla), war gerade mit seiner Frau auf dem Rückweg und hörte, dass wir von PHASE kommen - und sprach uns an, um uns zu erzählen, wie hilfreich dieses (von der Stadt Wien geförderte) Projekt in seinen Augen war. Auf Nachfrage meinte er, dass die Kinder auch nach Ende des Projekts weiter zur Schule gehen werden, weil Eltern und Schüler*innen der Wert von Bildung jetzt klar ist.

Er sagte auch, dass ihm angesichts der Armut der Kinder manchmal die Tränen kommen ... was ich nach meinem Besuch in der Karnali-Region sehr gut verstehen kann. Es bleibt leider noch sehr viel zu tun, bis sich diese Situation nachhaltig verändert.

KB Rawat aus Jair

B. Pohl mit Krishna Bahadur Rawat, Lehrer in Jair, Humla

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Nachhaltige Wirkung von Projekten

Ein Beispiel für eine nachhaltige Veränderung ist Hagam, wo - trotz des Erdbebens - "unser" erstes PHASE Austria-Projekt, die Sekundarschule, weiterhin funktioniert (derzeit betreut PHASE Nepal den von der Caritas Austria geförderten Wiederaufbau der Schule). Bei meinem Besuch in Hagam traf ich drei Abgänger*innen der Schule: zwei davon, Hiralal Tamang und Sajan Tamang, sind bei PHASE Nepal angestellt, und Shanti Tamang ist Lehrerin an einer Grundschule ...

Das sind nur drei von mittlerweile fast 100 Schulabgänger*innen, die ohne unseren Einsatz wenig oder keine Möglichkeit gehabt hätten, einen Schulabschluss - und damit die Aussicht auf eine Anstellung - zu erwerben!

Sajan und Shanti

B. Pohl mit Sajan Tamang (PHASE Social Mobilizer) und Shanti Tamang (Grundschullehrerin) - zwei Abgänger*innen der Sekundarschule in Hagam

Landwirtschaftsprogramm in Mugu

Auch das durch die Stadt Wien geförderte Programm "Ernährungssicherheit für Mugu" zeigt bereits Erfolge: Im Projekt erhalten die Teilnehmer*innen Anleitung und Material für den Bau von Gewächshäusern sowie Gemüsesamen, um die sehr einseitige Ernährung zu verbessern, und Hühnerküken, die mehr Eier legen und Fleisch produzieren.

Gewächshäuser und Hühner entwickeln eine eigene Schönheit, wenn man weiß, welchen Unterschied sie für die Menschen machen können!

Frau in Mugu

Pulti Budha, eine der Bäuerinnen in Sipa (Mugu), die am PHASE-Landwirtschaftsprogramm teilnehmen

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Planungen und Zusammenarbeit mit PHASE Nepal

Ein weiterer Schwerpunkt meines Aufenthalts neben den Projektbesuchen war die Planung neuer Projekte und Förderanträge gemeinsam mit PHASE Nepal. Die Arbeit im Büro in Thimi (Bhaktapur bei Katmandu) ist zwar nicht so spektakulär wie die Wanderungen im fernen Westen, für die Arbeit von PHASE Austria aber mindestens ebenso wichtig. Und auch da gilt: Immer wieder bin ich beeindruckt von Engagement und Professionalität des PHASE-Teams!

Ein erstes Ergebnis der diversen Besprechungen sind zwei bereits abgegebene Förderanträge ...

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Bitte um Spenden!

Spenden ermöglichen uns die Unterstützung von Projekten in unserem Kernbereich, der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit in entlegenen Dörfern Nepals, ebenso wie die Unterstützung des Wiederaufbaus in den Erdbebengebieten und das Einwerben von Fördermitteln von öffentlichen und privaten Institutionen. Auch kleine Spenden sind enorm hilfreich - und zudem steuerlich absetzbar!

Um das Spenden so einfach wie möglich zu machen, bieten wir seit Kurzem auch eine Online-Spendenmöglichkeit - selbstverständlich kostet uns diese außer den dort offengelegten und leider unvermeidlichen Kreditkartenspesen nichts.

Unser Spendenkonto: ERSTE Bank, IBAN: AT082011128763889200 - BIC: GIBAATWW

Wir danken der ERSTE Bank für die freundliche Unterstützung durch die kostenlose Kontoführung.

Und vor allem vielen herzlichen Dank für deine/Ihre Unterstützung!


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Das Titelbild zeigt Anita Basnet, ANM bei PHASE Nepal, bei der postnatalen Versorgung einer jungen Mutter und ihres Kindes in Sipa (Mugu).

Kontakt

PHASE Austria - c/o Senta Vogl, Alszeile 119, 1170 Wien
Konto: ERSTE Bank, IBAN: AT082011128763889200 - BIC: GIBAATWW
Vereinsregister-Nummer (ZVR-Nr.): 161877083 - Spendengütesiegel Nr. 05850

OSGS

Spenden sind steuerlich absetzbar!

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