
Die enorme Wucht, mit der die Flut das Tal heruntergerast ist, wird hier sichtbar. Neben tausenden Todesopfern gilt nun die Sorge vor allem den Überlebenden, die in den Schlamm- und Geröllmassen alles verloren haben. Der Wiederaufbau der Infrastruktur – 20.000 Häuser, Straßen, Brücken – wird Milliarden kosten.
Ein Team von PHASE Nepal war vom 1. bis 3. September ein Team in die betroffene Region in Rasuwa und Nuwakot (Uttargaya, Dhunche, Gosainkunda, Bharkhu, Rasuwa Health Post, Trishuli Bazaar, Dhunge Bazaar und Devighat Bazaar), um einerseits erste Hilfsgüter zu liefern, vornehmlich Nahrung, Hygienekits, Solar-Ladegeräte, vor allem aber um mit den verantwortlichen Verwaltungs- und Gesundheitsbehörden zu koordinieren.
Die Nahrungsmittelversorgung der Betroffenen ist gesichert, Bedarf besteht an Medikamenten für nicht-übertragbare Krankheiten (Diabetes, Bluthochdruck …). PHASE wird sich nun darauf konzentrieren, diese Medikamente zur Verfügung zu stellen und weiter mit den Behörden zu koordinieren.
Zudem wird PHASE den Schwerpunkt auf abgeschnittene Gemeinden legen, etwa Gosainkunda, das für Hilfslieferungen auf den Transport durch die Regierung angewiesen ist.

PHASE bittet um Spenden für die Betroffenen – Stichwort “Flut”